Gesundheitsgefahren

Über die Gesundheitsgefahren, die durch Handys oder Mobilfunkmasten ausgehen, wurde in den letzten Jahren immer wieder heftig diskutiert. Man sprach von Strahlenbelastung, mehr Stress und die Verarmung der Sprache. Welche Gefahren sind jedoch nun wirklich ernst zu nehmen?

Psychologische Gefahren

Auf alle Fälle kann das Handy die Psyche beeinträchtigen. Das haben verschiedene Studien ergeben. Abgesehen von der Nomophobie können auch Stresssymptome wie Herzrasen oder Nervosität auftreten. Die San Diego State University hat kürzlich eine Studie zur Nutzung von Smartphones durchgeführt. Das Ergebnis: Die regelmäßige Nutzung des Mobiltelefons kann Jugendliche unglücklich machen. Bei dieser Studie hat man das Sozialverhalten von einer Million Schülern an US-amerikanischen Schulen untersucht. Im Rahmen dieser Untersuchung kam man auch zu dem Ergebnis, dass sich das Schlafverhalten junger Menschen seit der Einführung des Smartphones zunehmend verkürzt hat. In der Studie der Universität wird auch belegt, dass eine tägliche Nutzung des Smartphones von fünf Stunden die Selbstmordrate bei Schülern erheblich steigert.

Physiologische Gefahren

Auch medizinische Gefahren können durch das Smartphone entstehen. Vor allem die Strahlung, die von Mobilfunkgeräten ausgeht, kann eine Gefährdung darstellen. Die internationale Krebsforschungsagentur der WHO kam aufgrund einer bereits 2011 durchgeführten Studie zu dem Schluss, dass Handystrahlung bestimmte Krebsarten auslösen kann. Hingewiesen wird dabei vor allem auf den bösartigen Gehirntumor Gliom sowie auf den gutartigen Krebs Akustikusneurinom. Laborexperimente hingegen lieferten keine stichhaltigen Beweise für die Begünstigung der Krebsentstehung durch Handystrahlung. Auf jeden Fall gehen von allen Mobilfunkgeräten hochfrequente Strahlungen aus. Bei der Benutzung von WLAN-Verbindungen werden Mikrowellen emittiert. Diese Mikrowellenstrahlung ist jedoch nicht ionisierend und kann das menschliche Erbgut daher auch nicht schädigen. Allerdings sind Mikrowellen in der Lage, Gewebe zu erwärmen. Aus diesem Grund wird Männern empfohlen, kein Handy in die Hosentaschen zu stecken. Durch die Wärmestrahlung könnten nämlich die Hoden geschädigt werden. Die deutsche Ärztezeitung hat die sieben wichtigsten Gesundheitsgefahren, die von Handys ausgehen, kurz zusammengefasst.

Netzbetreiber in der Schweiz

In der Schweiz gestaltet sich der Mobilfunkmarkt sehr vielschichtig. Neben großen Providern gibt es über 30 kleinere Anbieter.

Die drei Großen

Wie in Deutschland und Österreich teilen sich auch in der Schweiz drei große Provider den mobilen Telefonmarkt. Dazu gehören die Swisscom, Sunrise und Salt. Die Swisscom hält derzeit rund 54 Prozent Marktanteil. Sunrise kommt auf rund 26 und Salt verfügt immerhin noch über stolze 20 Prozent Marktanteil. Wirtschaftlich ist vor allem die Swisscom führend. Die anderen beiden Provider halten sich gerade so über Wasser.

Die Swisscom hat ihren Hauptsitz in Bern und beschäftigt 20.000 Mitarbeiter. Sie bietet für verschiedene Zielgruppen unterschiedliche Tariflösungen an.

Sunrise hat seinen Sitz in Zürich und verfügt über rund drei Millionen Mobilfunkkunden. Seit Februar 2013 notiert das Unternehmen auch an der Börse.

Salt gibt es auf dem Schweizer Markt seit dem Jahr 2015. Ursprünglich firmierte das Unternehmen unter dem Namen Orange. Salt gilt vor allem als alternativer Anbieter zu den anderen zwei Großen der Branche.

Insgesamt verfügen alle drei Anbieter über fast 12 Millionen Anschlüsse und decken damit die gesamte Schweiz ab.

Neben den drei großen Anbietern gibt es auch kleinere Serviceprovider. Sie verfügen allerdings über kein eigenes Mobilfunknetz, bieten jedoch günstige Tarife an. Einige unter ihnen sind auch Tochtergesellschaften der drei großen Provider. Zu den bekanntesten kleinen Providern in der Schweiz zählen Aldi Suisse, UPC und Simply Mobile. Aldi Suisse gehört zu Sunrise. Die UPC Schweiz GmbH gehört voraussichtlich ab 2019 zu Salt und Simply Mobile zur Swisscom.

Der Schweizer Mobilfunkmarkt ist ebenfalls mittlerweile bereinigt worden. Einige kleinere Anbieter sind in letzter Zeit ausgestiegen. Darunter fallen 20 Minuten Mobile, Cablecom Mobile und Mobilezone net.

Auch der Schweizer Mobilfunkmarkt ist heiß umkämpft. Die einzelnen Provider versuchen daher, mit immer neuen Angeboten neue Kunden zu gewinnen oder bestehende Kunden zu binden. Auch untereinander werden Kunden abgeworben. Inzwischen hat jedoch auch der Marktführer Swisscom im letzten Jahr bereits fünf Prozent Marktanteil eingebüßt. Salt legte hingegen einen Prozentpunkt zu, während Sunrise einen Prozentpunkt verlor.

Zu den wichtigsten Kriterien für den Mobilfunkmarkt zählt nach wie vor die Netzabdeckung. Kunden wollen überall erreichbar sein. Ein Handy gehört mittlerweile zum täglichen Leben. Laut den jüngsten statistischen Erhebungen, die in der Schweiz durchgeführt wurden, bevorzugen ältere Personen Prepaid-Handys und jüngere Menschen tendieren zu Mobilfunkverträgen.

Technische Entwicklung

Bei der technischen Entwicklung von Handys ist man mittlerweile bereits sehr weit vorangekommen. Einen Problempunkt bilden derzeit die Displays. Da immer mehr Funktionen via Handy aufgerufen werden können, erfordert diese Entwicklung eine entsprechende Anpassung der Bildschirme. Zu kleine Displays sind einfach schlecht lesbar. Deshalb arbeiten Hersteller bereits an neuen Displays, die trotz ihrer Größe keine funktionalen Einschränkungen erforderlich machen.

Große Displays

Die neue iPhone-Generation, aber auch Galaxy und Googles Pixels 3XL, verfügen bereits über ein größeres und übersichtlicheres Display. Diese bieten eine größere Darstellungsfläche, ohne dabei auf Zusatzapplikationen wie Kameras verzichten zu müssen. Diese Mobiltelefone sind jedoch relativ teuer und gelten vielerorts als Statussymbol.

Smartphones werden längst nicht mehr nur zum Telefonieren benutzt. Sie dienen auch als tragbares Kino, als Fotoapparate und natürlich auch zum Gaming. Viele Onlinecasinos haben ihr Spielangebot bereits optisch an das Smartphone angepasst. Das Telefon wird damit allmählich auch zum beliebten Gameboy, der vor allem Unterhaltungszwecken dient.

Während sich nun die Displaygrößen und das Design ändern, verändern sich die Speicherkapazitäten und Prozessoren bei den Handys nur marginal. Diese Form der Stagnation kennt man bereits von der Computerbranche. Auch dort wurden PCs und Laptops schneller und leistungsfähiger, allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt.

Das Mobiltelefon der Zukunft

Wie könnte nun das Mobiltelefon der Zukunft aussehen? Darüber machen sich nicht nur Experten Gedanken. Auch in Zeitschriften wie Chip haben sich damit beschäftigt und zeigen neue Entwicklungen auf.

Klein, aber fein

Das Handy hat sich von seiner ursprünglichen Schokoriegelgröße zu einem Minicomputer im Hosentaschenformat entwickelt. Heute fordern viele Anwendungen, die auf dem Smartphone möglich sind, größere Bildschirme. Auf diese Entwicklung werden sich die Hersteller langsam einstellen müssen.

Samsung ist bereits so weit und entwickelt derzeit ein Handy mit einem faltbaren Display. Dabei handelt es sich um ein Handy, das über einen zusammengefalteten Bildschirm verfügt. Dieser kann bei Bedarf ausgeklappt werden und hat dann die Größe eines Tablet-PCs. Auf diesem Display können bis zu drei verschiedene Apps gleichzeitig bearbeitet werden. Bereits im nächsten Jahr könnte dieses Mobiltelefon auf den Markt kommen.

Eine zweite Komponente, an der man schon eifrig arbeitet, ist der Superakku. Er soll bis zu hundert Tage ununterbrochen Strom für das Handy liefern.

Vielleicht könnte auch die Fotovoltaik ihren Beitrag zum Handy der Zukunft leisten. Es müsste gelingen, Solarzellen herzustellen, die klein sind, aber genügend Energie liefern, um damit ein Smartphone mit Strom zu versorgen. Damit würde das ständige Aufladen des Akkus entfallen. Das Handy der Zukunft würde sich ganz von selbst aufladen, wenn genügend Licht vorhanden ist.

Das Mobiltelefon im Alltag

Heute spielt das Mobiltelefon im Alltag eine wichtige Rolle. Einer aktuellen Statistik zufolge nutzen weltweit bereits fünf Milliarden Menschen Mobiltelefone.

Fluch oder Segen?

Die meisten Nutzer profitieren von der Verwendung ihres Smartphones oder Handys. Doch es gibt auch Schattenseiten. Viele Menschen fühlen sich ohne ihr Handy nicht mehr wohl in ihrer Haut. Psychologen haben dafür den Begriff Nomophobie kreiert. Dieser Begriff bezeichnet die sogenannte No-mobile-phone-Phobie.

Das Handy spielt nicht nur als Telefon eine Rolle, sondern es kann heute auch für den bargeldlosen Zahlungsverkehr genutzt werden. Darüber hinaus bietet es die Möglichkeit, Spiele zu spielen und damit Wartezeiten kurzweiliger zu gestalten.

Durch Smartphones hat man auch eine ständige Zugriffsmöglichkeit auf das Internet, in dem man nach dringend benötigten Informationen suchen kann. Vor allem für die Geschäftswelt ist das heutzutage von großer Bedeutung. Daneben kann ein Handy auch Leben retten. Wer verunfallt, kann damit rasch Hilfe holen.

Auch die zwischenmenschliche Kommunikation kann durch den Gebrauch des Handys verstärkt werden. Ob die sprachliche Qualität durch die Anwendung von SMS oder anderen Kurznachrichten leidet, bleibt unter Experten noch umstritten. Manche sehen darin die Gefahr, dass die Sprache verkümmert. Andere wiederum sehen ein Weiterentwicklungspotenzial.

Netzbetreiber in Österreich

Der Mobilfunkmarkt in Österreich umfasste bereits Ende 2016 rund 14 Millionen SIM-Karten. Der österreichische Mobilfunkmarkt weist eine Sättigung von 156 Prozent auf. Das heißt, dass manche Kunden über mehrere SIM-Karten verschiedener Anbieter verfügen.

Die großen Drei in Österreich

Auch in Österreich teilen sich drei große Mobilfunkanbieter den Markt. Dazu zählen die Telekom Austria, T-Mobile Austria sowie Hutchinson Drei Austria. Den Rest des Marktes teilen sich andere, zumeist kleinere Anbieter. Auf dem Mobilfunkmarkt wird unterdessen nicht nur um neue Kunden geworben, sondern die Anbieter werben sich gegenseitig Kunden ab. Daher ist damit zu rechnen, dass sich in Zukunft noch weniger Anbieter den österreichischen Mobilfunkmarkt teilen werden.

Bei den Marktanteilen hat derzeit die Telekom mit 39,1 Prozent die Nase vorne. Gefolgt wird sie von T-Mobile mit 28,1 und Hutchinson Drei mit 27,3 Prozent.

Die Telekom Austria notiert an der Wiener Börse und ist führender Provider für Telekommunikation und digitale Services. Das Unternehmen beschäftigt rund 19.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 4,38 Milliarden Euro. Tätig ist die Telekom Austria nicht nur in Österreich, sondern auch in Bulgarien, Kroatien, Slowenien, Serbien, Weißrussland und der Republik Mazedonien.

T-Mobile Austria ist eine Tochtergesellschaft der deutschen T-Mobile. Ursprünglich als max.mobil gegründet, verfügt das Unternehmen in Österreich über eine Haushaltsabdeckung von 98,5 Prozent und bietet nach eigenen Angaben das umfangreichste Mobilfunknetz Österreichs. Die Gesellschaft führte als erster Anbieter in Österreich das iPhone auf den Markt. T-Mobile gilt mittlerweile als einer der innovativsten Mobilfunkanbieter im Land. Nun setzt man bei dem Unternehmen auf die Etablierung der Handymarke Huawei. Im Jahr 2010 nahm T-Mobile auch das erste LTE-Netz Österreichs in Betrieb. Im Februar 2018 führte das Unternehmen den ersten Drohnenflug über das 5G-Netz durch.

Hutchinson Drei Austria ist eine Tochtergesellschaft von CK Hutchinson Holdings Limited in Hongkong. In Österreich zählt das Unternehmen rund 3,8 Millionen Kunden. Rund eine halbe Milliarde Gigabyte fließen jährlich durch das Netz des Providers. Bereits im ersten Halbjahr 2018 erwirtschaftete der Konzern ein Umsatzergebnis von 3,9 Milliarden Euro in Europa. Hutchinson Drei verfügt über 52 Millionen europäischer Kunden und beschäftigt 300.000 Mitarbeiter in insgesamt 50 Ländern. Die Konzernzentrale befindet sich in Hongkong und ist auch an der dortigen Börse notiert. Auch bei Hutchinson Drei setzt man mittlerweile auf die Einführung der Marke Huawei. So kam erst im Dezember das neue Huawei Mate 20 RS auf den Markt. Dieses Mobiltelefon besticht vor allem durch sein exklusives Design.

Neben den drei großen Anbietern gibt es noch kleinere Mobilfunkbetreiber ohne eigenes Netz.

Netzbetreiber in Deutschland

Die Mobilfunkanbieter stellen das Netz bereit, in dem man telefonieren oder im Internet surfen kann. Zumeist verfügen diese Anbieter auch über ein eigenes Netzwerk. Manche Anbieter nutzen das Netz anderer großer Mobilfunkgesellschaften. Insgesamt stellt sich der Markt in Deutschland umfangreich dar.

Die drei Großen

Seit der letzten Unternehmensfusion gibt es in Deutschland drei große Anbieter von Mobilfunknetzen sowie Internet. Dazu gehören die deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica. Diese Gesellschaften verfügen jeweils über ein eigenes Netz. Dazu kommen noch zahlreiche kleinere Mobilfunkanbieter. Mittlerweile gibt es davon mehr als 30 in Deutschland.

Vodafone ist das derzeit größte Netz. Das Angebot dieses Netzbetreibers ist relativ breit und bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Tarifmodelle an. Darunter finden sich Tarife für Studenten oder Senioren.

Der zweitgrößte Anbieter ist Telefónica. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in München. Es verfügt mittlerweile über mehr als 50 Millionen Kunden. Darunter sind 48 Millionen Mobilfunkkunden. An dritter Stelle steht die Telekom mit rund 42 Millionen Mobilfunkkunden.

Insgesamt vereinen die drei größten Anbieter somit über 140 Millionen Mobilfunkverträge auf sich.

Deutschlands Mobiltelefonie

Was den Erlös pro Mobilfunkkunden anbelangt, so liegt Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern noch nicht an der Spitze. Der Erlös pro Mobilfunkkunde liegt pro Monat bei rund 25 Euro. In Österreich verzeichnet man einen Erlös von 35 Euro pro Kunde und Monat. Bei den Marktanteilen teilen sich die drei großen Anbieter den Kuchen. Führend ist dabei T-Mobile mit einem Marktanteil von 30,3, gefolgt von Vodafone mit 29,7 und Telefónica mit 25,6 Prozent. Die übrigen Marktanteile teilen sich kleinere reine Mobilfunkanbieter. Darunter fallen auch die neuen Mobilfunkdiscounter. Sie verfügen über kein eigenes Netz.

Neben den drei großen Anbietern gibt es noch drei weitere Konzerne, die sich auf den Mobilfunk spezialisiert haben. Dazu zählen Freenet, Drillisch und United Internet. Mit rund 13 Millionen Verträgen ist dabei die Freenet AG führend, gefolgt von der United Internet AG mit rund 2,6 Millionen Anschlüssen und Drillisch mit rund zwei Millionen Nutzern. Diese Mobilfunkanbieter haben verschiedene Tarifmodelle im Programm, die auf unterschiedliche Zielgruppen zugeschnitten sind. Manche sprechen vor allem ein jüngeres Publikum an, während andere sich an Gelegenheitstelefonierer richten. Da diese drei Provider über kein eigenes Netz verfügen, nutzen sie die Netze der drei großen Anbieter.

Wie bei den meisten Märkten, so treten auch im Mobilfunkmarkt immer wieder neue Anbieter auf, während alte verschwinden oder miteinander unter einem anderen Namen fusionieren. In den letzten Jahren haben sich beispielsweise die drei Anbieter Frischfunk, Freely Mobile und Telosaar vom Markt verabschiedet. Aufgrund der rasanten Entwicklung auf dem Mobilfunksektor ist auch in Zukunft mit weiteren neuen Anbietern zu rechnen. Immerhin besitzt jeder Deutsche statistisch betrachtet eineinhalb Handyverträge. Auch Jugendliche und Kinder nutzen Mobiltelefone und es werden immer mehr. Ein Ende dieser Aufwärtsentwicklung ist derzeit noch nicht absehbar.

Die Smartphone-Trends 2019

Es gibt kaum einen Markt, auf dem in so kurzer Zeit so viele technische Neuerungen Eingang halten wie bei Mobiltelefonen. Wenn man sich gerade das neueste Modell gekauft hat, hört man schon wieder von einem neuen Feature und hat das Gefühl, dem Trend hinterherzuhinken. Wir haben uns angesehen, welches die größten Trends für das Jahr 2019 sind.

Faltbares Telefon

Wir kennen es noch aus den 1990er Jahren, das klappbare Mobiltelefon. Das faltbare Telefon der neuesten Generation hat aber keine Klappe, sondern der gesamte Bildschirm ist zusammenfaltbar. Somit entsteht ein Smartphone, das sich aufgefaltet zu einem Tablet entwickelt. Erstmals brachten dieses sogenannte Smartlet der Hersteller Samsung und das Startup Royole auf den Markt. Natürlich arbeiten aber auch die anderen Mobiltelefon-Riesen fieberhaft an der Entwicklung von Smartlets.

Mehrere Objektive

Eine Kamera ist schon lange nicht mehr genug, immerhin bietet Huawai bereits in den letzten Versionen vier Linsen auf der Rückseite an. Nun gilt es für die anderen Hersteller, nachzuziehen. Den Schuh mit den meisten Kameras zieht sich Nokia an, das neueste Modell gibt es bereits mit fünf Hauptkameras.

Der Lautsprecher ist im Bildschirm

Bei Fernsehgeräten hat Sony bereits vor zwei Jahren bewiesen, dass es möglich ist, in OLED-Displays Lautsprecher zu integrieren. Diese spannende Technologie soll nun auch auf Smartphones umgesetzt werden. Dadurch wird erstens Platz gespart, andererseits wird der Fokus noch mehr auf das Display gelegt.

Neue Form von Akkus

Die immer größer werdende Leistungsfähigkeit von Smartphones bringt Lithium-Ionen an ihre Grenzen. So wird eifrig an der Entwicklung neuer Energieträger gearbeitet. Einerseits wird daran geforscht, mit einem neuen Keramikwerkstoff eine höhere Energiedichte und eine geringere Anfälligkeit gegen Temperaturschwankungen zu erreichen. Andererseits versucht man, mit neuen Prozessoren, wie dies beispielsweise die „Qualcomms Highend-Chipsätzte Snapdragon 855“ sind, weniger Energie bei gleichbleibender Leistung zu verbrauchen.

Integrierter Fingerabdruckscanner am Bildschirm

Die ersten Smartphones zeigen es bereits vor, dass kein separater Fingerabdruck-Scanner mehr notwendig ist. Eine neue Technologie, die bereits in den letzten Huawai-Modellen eingebaut ist, misst mittels Ultraschall den Fingerabdruck.

Kompatibilität mit 5G-Netz

LTE oder 4G wird von 5G abgelöst. Dadurch sollen ein noch schnellerer Datendurchsatz und viel kürzere Reaktionszeiten erreicht werden. Noch ringen einige Länder um die Standards in 5G. Jedoch ist jetzt schon klar, dass zumindest am Beginn 5G vor allem auf die Infrastruktur der heutigen LTE aufgebaut wird.

Notch ade

Der Notch, womit die Ausbuchtung für die Frontkamera am oberen Bildschirmrand gemeint ist, wird bald der Vergangenheit angehören. Denn das Ziel aller Hersteller ist ein vollständig rahmenloser Bildschirm. Erreicht sollte das werden, indem es im Display eine Art Loch gibt, hinter dem sich die Kamera verbirgt. Die ersten angekündigten Geräte mit dem sogenannten Loch kommen von Huawai mit dem Nova 4, von Samsung mit dem Galaxy A8s und von Honor mit dem 10 Lite.

Bauarten von Mobiltelefonen

Die Bauart von Handys kann sich grundlegend unterscheiden. Zu den am meisten verbreiteten Varianten gehören die sogenannten Candybar-Handys. Der Name kommt von der Ähnlichkeit der Telefonform mit einem Schokoriegel. Dazu zählen beispielsweise das Nokia 7110 oder das Siemens S25.

Eine weitere gängige Form bildet das Klapphandy. Dabei ist der Deckel durch ein Scharnier mit dem eigentlichen Telefon verbunden. Am Deckel ist zudem das Display angebracht. Beispiele dafür finden sich unter vielen Samsung-Handys, wie dem Samsung GT-C3520 oder dem Modell E 1150i.

Touchphones

Am beliebtesten sind heute wohl die Touchphones. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass die Anwenderprogramme und auch die Wähltastatur mit nur einem Fingertipp bedient werden können. Durch die Berührung des Displays wird die Oberflächenspannung des Glases verändert. Dadurch wird ein elektrischer Impuls ausgelöst. Der Nachteil dabei ist jedoch, dass man versehentlich auf die falschen Stellen tippen kann. Das erste Handy mit Touchscreen wurde bereits im Jahr 1992 auf den Markt gebracht. Durchgesetzt hat sich diese Technologie aber erst in den letzten zehn Jahren.

Andere Bauformen, wie Solarmobiltelefone oder Telefone am Handgelenk, sind derzeit noch nicht verbreitet. Vor allem bei der Solartechnologie wird noch zu wenig Energie produziert, um damit lange Gesprächszeiten zu ermöglichen.

Geschichte der Mobiltelefone

Vorstellungen über eine mögliche Mobiltelefonie finden sich bereits in der Literatur Anfang des 20. Jahrhunderts. Einige Schriftsteller, darunter auch Erich Kästner, beschrieben in ihren Geschichten tragbare Telefone. Den ersten Mobilfunkdienst gab es 1926 in den Zügen der Deutschen Reichsbahn, die zwischen Berlin und Hamburg verkehrten. Dort wurden Passagieren der 1. Klasse Mobiltelefone zur Verfügung gestellt. Die ersten brauchbaren mobilen Telefone waren Autotelefone, die schon ab 1958 in Deutschland Verwendung fanden. Durch die eingebauten Vakuumröhren waren diese Telefone allerdings noch recht groß. Mit der Einführung der Transistortechnologie änderte sich dies und die mobilen Geräte konnten in privaten Pkws verwendet werden. Allerdings kostete ein derartiges Mobiltelefon so viel, wie ein halbes Auto. Dadurch hielt sich die Verbreitung dieser Geräte in Grenzen.

Vom Hundsknochen zum Smartphone

Die eigentliche Geschichte des Mobiltelefons beginnt erst im Jahr 1983, als das Unternehmen Motorola das erste brauchbare tragbare Telefon auf den Markt brachte. Das „Dynatac“, liebevoll auch „Hundsknochen“ genannt, war relativ schwer und unhandlich. Das Kürzel stand dabei für „Dynamic Adaptive Total Area Coverage“. Das Gerät hatte ein Gewicht von 789 Gramm und war 33 x 4,5 x 8,9 Zentimeter groß. Die Kosten dafür beliefen sich umgerechnet auf 9.000 Euro.

Im Jahr 1996 brachte ebenfalls Motorola ein neues Mobiltelefon auf den Markt. Dieses war wesentlich kleiner und handlicher. Das StarTac war das erste Klapphandy und wog rund 100 Gramm.

1994 wurde schließlich der SMS-Dienst ins Leben gerufen. Kurz darauf veröffentlichte die Firma Nokia ihr neues Produkt 9000 Communicator. Mit diesem Gerät konnte man nicht nur telefonieren, sondern auch SMS versenden und faxen.

Die Geburt des Smartphones

In Japan folgte 1999 mit der Entwicklung von Mobiltelefonen, die mit einer integrierten Kamera versehen waren, der nächste Schritt. Mit der Einführung des Nokia 3210 verschwand auch die externe Antenne bei den Handys. Dieses Handy erreichte in Deutschland fast schon Kultstatus. Außerdem integrierte man in diesem Mobiltelefon auch ein Computerspiel, das ebenfalls für Begeisterung bei den Konsumenten sorgte. Durch die Weiterentwicklung der digitalen Fotografie wurde es möglich, alle Handys mit Kameras zu versehen. Damit war das Smartphone geboren.

Im Jahr 2007 präsentierte die Firma Apple das erste iPhone. Mit dieser Erfindung wurden Computer und Telefon miteinander kombiniert. Damit war das Telefonieren eigentlich nur mehr eine von vielen Funktionen, die ein modernes Handy bot.

Inzwischen bieten Smartphones die Möglichkeit zu fotografieren, SMS zu versenden, im Internet zu surfen. Es ist mittlerweile zu einem Taschencomputer geworden, der von nahezu allen Generationen verwendet wird.

Durch die Computerfunktionen des Smartphones verlangt der Markt jedoch zunehmend wieder größere Displays. Apple hat sich auf diese Entwicklung bereits eingestellt. Experten arbeiteten bereits vor einigen Jahren an der Entwicklung neuer externen Displays. Dazu gehörte auch die Datenbrille Google Glass. Diese wurde 2015 jedoch wieder vom Markt genommen.